Schwarzer Stern

Ĉernā hvězda. Schwarzer Stern

Eingeladen von einer lokalen NGO besuchte ich zwischen 2004 und 2008 die osttschechische Bergbau- und Schwerindustriestadt Ostrava. Ostrava ist ein Spiegel europäischer Industrie- und Stadtgeschichte. Im Aufbruch in die jeweils neue Epoche wurde das kulturelle Erbe der vorhergehenden überbaut oder einfach liegen gelassen. Mit seinen Kohlevorkommen und der Witkovitzer Eisenhütte war Mährisch-Ostrau der industrielle Motor der k.u.k Monarchie. In der kurzen Zeit der Republik entwickelte es sich zu einer von der Moderne geprägten Grossstadt der 20er Jahre, musste bald der Kriegsmaschinerie der Nazis dienen und wurde nach 1945 die Stadt der Nova Hut und der stalinistischen Trabantensiedlung Poruba.

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Diese sollte zum neuen Ostrava anwachsen. Ihr und der Kohle unter seinen Häusern, Strassen und Plätzen, seinen Brücken und Parks, sollte das alte Ostrava, dem Verfall preisgegeben, weichen. Es kam anders. Die Schwerindustrie ist tot und mit ihr die alte Arbeit. Zeit tropft von den Wänden der Ostrauer Häuser. Noch ist die Geschichte der letzten hundert Jahre überall zu lesen, ist der Schmutz der Kohle und des Stahls nicht abgewaschen, sind die Zeugnisse unliebsam gewordener Zeiten nicht entsorgt und übertüncht. Die Zeit bleibt nicht stehen. Westliche Handelsketten und Supermärkte halten Einzug, geben den jungen Ostrauern neue Arbeit mit ungewisser Zukunft. Die kommende Epoche nimmt die Stadt ein.

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  • 28. Rijna
  • Nová Ves
  • Svinov
  • Svinov
  • 28. Rijna
  • Janáčkova
  • Českobratrská -- Stahlhütte Vítkovice
  • Švermova
  • Stahlhütte Vítkovice
  • Stahlhütte Vítkovice
  • Českobratrská -- Bohumínská
  • Zeche Hlubina -- Zeche Michal
  • Zeche Karolina
  • Českobratrská
  • Fussballfeld in Třebovice
  • Opavská -- Nádražní
  • 28. Rijna -- Einkaufszentrum Futurum
  • Velká -- Futurum
  • AAA Auto -- Nádražní
  • Nádražní -- Futurum
  • 17. listopadu -- Nádražní
  • Místecká